Mittwoch, 13. Januar 2016

Hawaii 2016 - Garteninsel Kauai






Winter in der Sonne auf den Inseln von Hawaii - Teil 1 - die Garteninsel Kauai


Anfang Dezember machten wir uns auf nach Amerika Hawaii. 
Wir haben ein paar Wochen Zeit und möchten Kauai, Maui, Molokai und Big Island besuchen. 
Wir möchten natürlich ausspannen, aber uns auch möglichst viel bewegen. Deshalb haben wir uns einige Wanderungen bereits zu Hause ausgesucht und vorbereitet. Das GPS mit den Karten ausgestattet und Erkundigungen über den Zustand der Wege eingezogen. 
Der berühmte (oder berüchtigte) Napali-Trail auf Kauai stand dabei ganz groß auf der Liste der Wünsche. Das war dann auch unser erstes Ziel.

Wir sind wirklich keine Konditionshelden - eher Durchschnitt. Aber wenigstens haben wir bereits viel Erfahrung in den Bergen gesammelt.
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit war grade hier sehr von Vorteil. Geht es doch neben den Pfaden oft steil bergab.

Erstes Ziel für uns war die Insel Kauai - die Garteninsel: 
Kauai ist die älteste der hawaiianischen Inseln und die Grünste von allen. Dort liegt einer der regenreichsten Orte der Welt. Alles wächst üppig und prachtvoll - deshalb erhielt sie ganz zu Recht den Namen Garteninsel.


Napali Coast mit dem Kalalau- oder Napali-Trail


Taro-Felder säumen den Weg zur Napali-Coast. Hier ist das Hauptanbaugebiet dafür. Tarot wird zu Poi verarbeitet und schmeckt den Hawaiiandern recht gut. Es soll sehr gesund sein.


Napali-Trail oder Kalalau-Trail

Nein - wir sind nicht den ganzen trail gelaufen. Dazu waren wir zu untrainiert. 
Es lohnt sich und ich hoffe, wir holen das irgendwann mal nach.
Aber wir haben die Tageswanderung bis zum ersten Strand und zurück geschafft. 




Der Kalalau-Trail ist nach Regen nicht ohne - aber das Wetter hat super gepasst.
Die Wege - oder bessser Trampelpfade - waren einigermassen trocken und meist gut begehbar. Gelegentlich rutschten wir aber wie zu Hause auf Eisplatten, so glatt war der lehmige Boden nach einem Regenschauer. Also gutes Schuhwert mit Profil mitnehmen und die Stöcke nicht vergessen! Sie waren sehr hilfreich. 



Nächstes Ziel:

Waimea Canyon


Auch hier waren wir wandern und hatten viel Glück mit dem Wetter.
In diesem Gebiet ist einer der regenreichsten Orte der Welt und da lohnt es ein paar Tage einzuplanen, um auf die passenden Verhältnisse zu warten. Dieser Trail wäre bei Regen nicht begehbar. Der Boden ist so rutschig und der Weg nach unten ziemlich lang ... Siehe am Foto ganz rechts unten. Der Pfeil zeigt den Weg, den wir gegangen sind und der auf dem Foto links unten zu sehen ist. Grad aus geht´s bis ganz unten - wir sind links abgebogen zum Wasserfall.



Blick aus dem Waimea Canyon auf die Napali-Coast


Am Tag zuvor war hier absolut nix zu sehen - nur Nebel, Regen und alles war milchig weiss. Zum Glück hatten wir Gelegenheit noch mal herzukommen.
Tipp: morgens gleich herfahren - ab Mittag kommen die Wolken



Achtung Mücken!

Hawaii hat ja wenig Tiere, die einen plagen oder gar bedrohen.
Der Centiped ist wohl ein sehr unangenehmer Genosse und durchaus angriffslustig. Wir sind im nur 2x begegnet und nur aus der Ferne und im Vorbeigehen.
Mücken können aber durchaus lästig werden und lang juckende Beulen verursachen.



Schuhe für diese Trails und Wanderstöcke

Da wir immer mal wieder Leuten mit Flip Flops begegnet sind, die dann natürlich die Wanderung bald abbrechen mussten hier ein extra Tipp zu den richtigen Schuhen für diese Wanderungen:
leichte, wasserfeste Wanderschuhe mit rutschfestem Profil oder
Trailrunner

Unsere Wanderstöcke haben uns sehr gute Dienste geleistet! 
So mancher hat uns darum beneidet, als wir alle uns über die steilen, rutschigen Pfade hangelten.


Wie immer - genügend Wasser, Mücken- und Sonnenschutz nicht vergessen!





Geheimtipps Hawaii:


Tipp 1 gilt für ganz Amerika: 
Telefonkarte für Amerika aus dem Internet besorgen

Tipp 2 - Nationalparks: 
Eintrittskarte für Nationalpark - Jahreskarte kaufen! Sie kostete bei uns nur 25,-- Doller, jeder Einzeleitritt 15,-- Dollar. Ab dem 2. Besuch hat es sich schon amortisiert. Wir waren mindestens 10 x in einem Nationalpark, denn der Ausweis gilt für alle Inseln!

Tipp 4 - Unterkünfte:
Wir haben oft über Airbnb gebucht und waren sehr zufrieden. Viele interessante Bekanntschaften und Gespräche haben sich ergeben. So lernt man Land und Leute ganz relaxt kennen




Unsere Route:  Kauai - Maui - Molokai - Big Island

Nächste Beiträge: Maui und der Haleakala, Molokai - die verschlafene Aloha-Trauminsel und dann noch Big Island mit dem aktiven Kaleaulea Vulkan.

Wir waren diesmal nicht auf Oahu mit dem berühmten Waikiki Strand. Da blieb einfach keine Zeit. 
Für mich war es bereits die dritte Reise nach Hawaii und wenn ich wieder 10 oder 15 Jahre gespart habe, möchte ich unbedingt wieder hin.













   Viele Grüße von Harald und Renate

Sonntag, 2. Februar 2014

Reisebericht mit dem Seakajak in Thailand - Ko Libong




















Mit dem Klepper Faltboot in Thailand - Teil 2


Mit der Fähre ließen wir uns von Ko Lipe nach Hat Yao schippern. 
Hat Yao ist ein kleiner, hübscher Hafenort mit Fischern.
Die Landschaft ist spektakulär, die Menschen freundlich. 


Wir fuhren mit Longtail-Boot dann auf die nahe gelegene Insel Ko Libong.
Ich wäre gerne noch ein wenig durch den Ort geschlendert - es sah so herrlich normal thailändisch aus. Keine Boutiquen, keine Verkaufsstände, keine Cafés.
Doch unser Ziel heute war das Relax Beach Resort auf Ko Libong.
Zum Glück hatten wir telefonisch vorab reserviert, denn um Weihnachten und Sylvester ist alles ausgebucht.




Ko Libong - Ko Libong Relax Beach Resort

Nomen est omen - also das war wirklich völlig relaxt!
Schöne, saubere Bungalows, super nette Mitarbeiter und alle waren bemüht, uns ganz unauffällig das Leben schön zu machen.
Boy mixt die besten Shakes und Drinks weit und breit und ist auch der Meister der abendlichen, spektakulären Feuershow. Oder bringt das Essen oder hilft das Boot aus dem Wasser tragen. Einfach toll.

Monk organisiert die Touren, gibt Tips für Insel-Erkundungen und ist genau wie Boy immer freundlich und hilfsbereit.

Die Anlage wird grad mit sehr viel Gefühl erweitert und ein Restaurant am Strand gebaut.
Hier der Blick von der Bar zum Strand abends:

Das war auch ein guter Platz zum Anlanden mit dem Boot:

Wir hatten einen ganz einfachen Bungalow reserviert (alle anderen waren belegt). Wir waren aber sehr zufrieden damit. Sauber, ruhig und tolle Aussicht aufs Meer.
An den Fenstern waren überall dichte Mosquitonetze und wir waren deshalb im Inneren sicher. Viele Mücken gab es auch nicht. 

Die Familien- und gehobenen Bungalows sind neuer und größer.
Der Strand war sehr nah, so konnten wir schnell mit unserem Boot ins Wasser. 
Von unserer Hängematte am Bungalow aus hatten wir einen wunderbaren Meerblick mit spektakulären Sonnenuntergängen. Da lag ich dann in der grünen Hängematte (s. Bild oben) mit einem lecker Mai Thai in der einen Hand und ohne mich überhaupt groß bewegen zu müssen, konnte ich folgenden Blick aus der anderen Hand fotografisch festhalten:
Das ist doch nun wirklich relaxt - oder?




Ausflug nach Ko Mook - in die Emerald Cave 

( oder Ko Muk - Koh Muk - oder auch Koh Mok geschrieben)

Emerald Cave auf Ko Mook - der Blick aus dem Tunnel bei Ankunft in der Lagune:

Ko Muk - Emerald Cave

Koh Muk mit Emerald Cave und Lagune

Emerald Cave Lagune







... und unser Guide Monk, der uns mit seiner Taschenlampe den Weg gezeigt und ausgeleuchtet hat. 
Ohne wasserdichte Taschenlampe wären wir ziemlich verloren gewesen im stockdunklen, 70 m langen Tunnel, der auch am Ende noch eine scharfe 90° Kurve macht. Zwischendrin war es tatsächlich zappenduster.
Er hatte sicherheitshalber auch einen Schwimmreifen dabei  :-)
Die Gruppen vor und nach uns sind im Convoy am Seil mit Schwimmwesten und Taschenlampen angekommen. Wenn man in der Höhle Panik bekommt, ist das ganz sicher auch sehr gut.



Abhängen auf Ko Kradan





Letzter Abend vor der Heimreise nach München

Die Belegschaft vom Ko Libong Relax Beach Resort hat am Abreiseabend ein Lagerfeuer am Strand aufgebaut. Mit Liegestühlen, kleinen Tischen, mit Feuer-Show, Krabbenessen, Mai Thai und Pina Colada ...
Davon träumt man doch - oder? 
Also ich schon - abends am Meer im Liegestuhl abhängen, nette Leute, ein lecker Essen neben sich und ein ebenso leckerer Drink nicht weit ...
*Seufz*


Auch ein langer Urlaub geht einmal zu Ende und so packten wir unser Klepper Boot wieder in die Taschen und fuhren mit dem Longtail-Boot von Captain Hook zum Hafen von Hat Yao. 



Von dort ging es über Land zum Flughafen Phuket.
Einige lange Stunden später waren wir wieder zu Hause. Auf den Bäumen und Wiesen glitzerte Raureif, es war bitter kalt.
Hier sind wir zu Hause und wir sind sehr gerne hier zu Hause :-)

... was uns aber nicht davon abhält, bereits die nächste Reise nach Thailand zu planen.
Viele Grüße
Harald und Renate








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